Krypto-Verluste sind kein reiner Schaden — steuerlich können sie gezielt genutzt werden. Ein Verlust aus einem Krypto-Trade mindert deinen steuerpflichtigen Gewinn und kann auf künftige Jahre vorgetragen werden.
Berechne deine Verlustverrechnung im Rechner →Verluste aus Krypto-Trades innerhalb der 1-Jahres-Haltefrist sind steuerlich verwertbar — sie können mit Gewinnen verrechnet oder auf Folgejahre vorgetragen werden.
Kann ich den Verlust auch mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen?
Nein — ein Verlustrücktrag ist bei privaten Veräußerungsgeschäften nach § 23 EStG nicht möglich. Verluste können nur mit Gewinnen im selben Jahr oder in künftigen Jahren verrechnet werden.
Was, wenn ich den SOL nach mehr als 365 Tagen mit Verlust verkauft hätte?
Dann wäre der Verlust steuerlich nicht verwertbar. Verluste aus Verkäufen nach mehr als 365 Tagen Haltefrist können nicht mit anderen Gewinnen verrechnet werden — weder Verluste noch Gewinne zählen.
Wie lange kann ein Verlustvortrag genutzt werden?
Ein Verlustvortrag nach § 23 EStG kann unbegrenzt in Folgejahre vorgetragen werden, solange er in der Steuererklärung beantragt und vom Finanzamt festgestellt wurde.
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